Aktuelles

Zum Schutz unserer Kundinnen, Kunden und Mitarbeiter/innen bitten wir darum, weiterhin eine Mund-Nasen-Maske zu tragen und den nötigen Abstand einzuhalten.

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis!

Weltladentag 2022

Der diesjährige Weltladentag am 14. Mai weist auf den engen Zusammenhang zwischen Fairem Handel und dem Artenschutz hin.

Fair gehandelte Produkte der Weltläden ermöglichen den Produzenten und ihren Familien ein menschenwürdiges Leben.

Da diese landwirtschaftlichen Erzeugnisse meistens aus ökologischem Anbau stammen, wird dadurch in den betroffenen Ländern zugleich ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz geleistet. Denn der Verzicht auf Pestizide und der Anbau in kleinbäuerlichen, umweltschonenden Systemen fördern die Artenvielfalt und schonen das Klima. Dies erfordert weniger Rodungen von Waldflächen für die Landwirtschaft, wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen bleiben erhalten, wie z.B. für Elefanten, Geparden oder auch Bienen.

Zusammen mit den besseren Bildungschancen durch den Fairen Handel können den Menschen vor Ort Informationen über ökologische Zusammenhänge und den Artenschutz vermittelt werden.

Der Weltladentag 2022 weist auf diesen engen Zusammenhang zwischen Fairem Handel und globalem Artenschutz hin.

In unserem Schaufenster können Sie Produkte für ein „Faires Frühstück“ sehen, die Ihnen schmecken werden und dabei den Menschen und der Umwelt  im Globalen Süden helfen.

Ab 14. Mai erhalten Sie solargetrocknete Baby-Bananen und Ananas bei uns zum Aktionspreis. Greifen Sie zu!

Weitere Informationen:

www.aga-artenschutz.de/fairerhandel.html

Es gibt wieder Bananen aus Ekuador!

Nach einer Lieferpause von mehreren Wochen bekommen wir ab Samstag, 23. April 2022, wieder fair angebaute und fair gehandelte Bananen.

Vor allem wegen extrem gestiegener Logistik- und Energiekosten sehen wir uns leider gezwungen, den Preis zu erhöhen.

Preisanpassungen bei Kaffee

Unsere Kundinnen und Kunden haben es sicher bemerkt: Kaffee wurde in den letzten Wochen teurer. Was sind die Gründe dafür?

Zum einen leiden die Menschen im Globalen Süden noch unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Zu den Erkrankungen kamen Lockdowns und strenge Hygienemaßnahmen, die Arbeit musste auf weniger Schultern verteilt werden. Gleichzeitig stiegen die Lebenshaltungskosten deutlich an.

Aufgrund des Klimawandels gab es im wichtigsten Anbaugebiet Brasilien 2021 die stärksten Fröste seit Jahrzehnten und die schlimmste Trockenheit seit 90 Jahren. Das führte zu einem deutlichen Rückgang der Erntemenge um fast 25 Prozent gegenüber dem Rekordjahr 2020. Auch für dieses Jahr wird mit einem geringeren Ertrag gerechnet. Dadurch verringert sich das Kaffeeangebot auf dem gesamten Weltmarkt.

Steigende Energiekosten und besonders die massiv steigenden Transportkosten, die bis zu 100 Prozent betragen, treiben die Preise kräftig nach oben.

Schließlich stiegen auch die Kosten für die Verarbeitung des Rohkaffees in Deutschland.

Im Gegensatz zum konventionellen Handel haben unsere Fair-Handels-Importeure auch in Corona-Zeiten die Vereinbarungen mit ihren Kaffeebauern eingehalten. Nun aber sind auch sie zu Preisanpassungen gezwungen.

Das sind wesentliche Ursachen für die steigenden Kaffeepreise.

Weltweit arbeiten 25 Millionen Menschen im Anbau, in der Verarbeitung und im Kaffeehandel. Sie haben faire Löhne und faire Erlöse für ihre harte Arbeit verdient!

In unserem Weltladen finden Sie eine große Auswahl verschiedener Kaffeesorten – als ganze Bohnen, gemahlen, in recycelbaren Kapseln oder als Pads.

12. bis 24. September 2021

Im Rahmen der Fairen Woche 2021 unter dem Motto „Zukunft fair gestalten – #fairhandeln für Menschenrechte weltweit“ boten wir Ihnen ausgewählte Trockenfrüchte von BioUganda an:

  • Bio-Ananas
  • Bio-Bananen

Über 200 Kleinbauernfamilien ernten den größten Teil ihrer Bio-Ananas und Bio-Bananen für BioUganda. Die Naturland Fair-Zertifizierung garantiert dabei höchste ökologische und soziale Standards. Da bis 2006 nur ein sehr kleiner Teil der Ernte verkauft werden konnte, baute man 2007 eigene Solartrocknungsanlagen. So können mindestens 70 Prozent der Ernte als getrocknete Ananas oder Bananen exportiert werden.

Die Früchte werden schonend ohne Zusatz von Zucker getrocknet, Konservierungsstoffe werden nicht verwendet. Etwa 1,4 kg frische Ananas ergeben so 100 g leckere Trockenfrüchte.

Infos und Bilder unter www.weltpartner.de und www.faire-woche.de

Zusätzlich gab es eine Rabattaktion zur fairen Woche.

Sie erhielten 20% Rabatt auf alle Taschen, Rücksäcke und Körbe

von Freitag 17. bis Samstag 25.September.

Auswirkungen der Pandemie auf die Handelspartner am Beispiel der Gepa

Die Handelspartner der Gepa sind in ihrem Alltag stark eingeschränkt. Sie wissen nicht, wann sie ihre Waren wieder exportieren können. Das zeigt das Beispiel Indien, wo in den letzten Monaten die Infektionszahlen steil angestiegen waren. Davor exportierte Indien sogar im eigenen Land entwickelte Corona-Impfstoffe in stärker von der Pandemie betroffene Staaten. Gründe für die stark steigende Zahl an Infizierten waren Großveranstaltungen im Wahlkampf von Premierminister Modi, religiöse Feste mit Millionen Teilnehmern sowie die neu auftretende Delta-Variante des Virus.

Die Folgen waren ein Zusammenbruch des indischen Gesundheitssystems und Lockdowns in den meisten Städten und Bundesstaaten. Betroffene vor Ort schildern die Lage als äußerst dramatisch und als Albtraum. Viele Wanderarbeiter kehrten in ihre Bundesstaaten zurück, wo sie keine Arbeit fanden, ihre Familien belasteten und zur weiteren Verbreitung des Virus beitrugen.

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Normales Arbeiten, wie auf dem Foto, ist in Indien im Augenblick nicht möglich

(Foto: GEPA – The Fair Trade Company / Christina Morandell)

Nur in kleinen Betrieben konnten Handwerker und ihre Familien weiterarbeiten sowie Angestellte großer Firmen, die von zu Hause ihrem Beruf nachgingen. Da in Indien hergestellte Handwerksprodukte vor allem in den Monaten Juni bis August per Schiff exportiert werden, dürfte sich deren Verschiffung dieses Jahr deutlich verzögern.

Deshalb erhalten die Gepa-Partner Unterstützung durch Hilfsgelder des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit, durch die Gepa  und vor allem durch langfristige Handelsverträge zu fairen Konditionen.

(Quelle: https://www.gepa.de/home/meldungen/ein-jahr-corona.html – 09.06.2021)

Fairer Handel in der Corona-Krise

In vielen Ländern des globalen Südens, in denen die größte Armut herrscht, sind die Folgen der gegenwärtigen Corona-Pandemie stark zu spüren. In zahlreichen Staaten wurden Ausgangssperren verhängt, so dass die Bäuerinnen, Bauern, Handwerkerinnen und Handwerker weder arbeiten noch fertige Produkte exportieren können. Da sie keine finanziellen Reserven aufbauen konnten, sind sie durch die staatlichen Vorsorgemaßnahmen besonders betroffen.

Im Gegensatz zu uns gibt es für sie keine öffentlichen Hilfspakete wie Kurzarbeitergeld oder Finanzhilfen. Die Kleinbetriebe sind oft nicht kreditwürdig oder würden Kredite nur zu Wucherzinsen bekommen. Die Menschen stehen deshalb vor dem Nichts.

Als Folgen drohen Ernährungs- und Versorgungsmängel, oft noch verschärft durch Naturkatastrophen wie Dürre oder Heuschreckenplage.

Desolate Gesundheitssysteme, das Fehlen von Tests, Schutzkleidung, Schutzmasken und fehlende Hygiene-Möglichkeiten gestalten den Kampf gegen das Virus zudem extrem schwierig.

Deshalb versuchen Handelsorganisationen des Fairen Handels den Betroffenen vor Ort durch Soforthilfen, aber vor allem durch die Zusicherung langfristiger Handelsbeziehung eine Perspektive zu geben.

Unterstützen Sie diese Anstrengungen durch Ihren Einkauf in unserem Fachgeschäft!