Aktuelles

Geschenke aus dem Eine Welt-Laden zum Nikolaustag
und zu Weihnachten

Sie suchen Schokolade-Nikoläuse und Süßigkeiten für Nikolausteller, Adventszeit oder Weihnachten? Sie möchten geschmackvolles Kunsthandwerk kaufen oder verschenken?  Wenn Sie dabei sicher sein wollen, dass die Produkte fair angebaut, zu fairen Löhnen hergestellt und fair gehandelt werden – dann sind Sie bei uns am Leonberger Marktplatz genau richtig! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bio-Bananen aus Fairem Handel – bei uns im Weltladen

An der Südküste Ekuadors haben sich etwa 120 Familien zum Kleinbauernverband Urocal zusammengeschlossen. Sie bauen auf kleinen Flächen im Mischfruchtanbau Bananen an. Dabei verwenden sie nur organischen Dünger, bekämpfen das Unkraut ausschließlich mechanisch und tragen mit ihren lebendigen Böden auch zur Bindung des klimaschädlichen Kohlendioxids bei.

Urocal liefert jährlich etwa 175 000 Kisten Bananen an Banafair.

Banafair ist die im hessischen Gelnhausen ansässige Fair-Handelsorganisation. Sie importiert die Bananen von Urocal, macht Bildungs- und Kampagnenarbeit und finanziert Projekte. Die Transparenz beim Handel wird durch die ständige Kontrolle der sozialen und ökologischen Handelskriterien sowie durch die Offenlegung von Kostenkalkulation und Lieferkette garantiert. Mehrere Bio-Zertifizierungen, so z.B. durch das strenge Naturland Fair-Siegel, belegen das.

Unterstützen Sie den Fairen Handel durch den Kauf der Bio-Bananen von Banafair – immer ab Samstag frisch in unserem Eine Welt-Laden!   

Aktionstag im Eine Welt-Laden Leonberg

Am Freitag, den 13. September 2019, fand im Leonberger Weltladen anlässlich der „Fairen Woche“ ein Aktionstag statt. Zusammen mit der Lokalen Agenda 21 und im Rahmen der Interkulturellen Wochen der Stadt Leonberg unter dem Motto „Meine.Deine.Eine Welt.“ wurden verschiedene Produkte, die besonders klimafreundlich hergestellt sind, den Kundinnen und Kunden angeboten.

So konnte am Stand vor dem Laden unser Orang-Utan-Kaffee probiert werden. Er stammt aus ökologisch bewirtschafteten Kaffeegärten Indonesiens und wird vor allem von Kleinbauern in sehr guter Arabica-Qualität angebaut. Die Produzenten erhalten faire Löhne und Preise und können die erwirtschafteten Überschüsse in Schulungen und Infrastruktur investieren. Damit wird zugleich die Ausweitung der Palmöl-Plantagen verringert und Projekte zur Erhaltung der vom Aussterben bedrohten Orang-Utans finanziert.

Der aus der Cupuacu-Frucht (verwandt mit der Kakaopflanze) hergestellte Brotaufstrich konnte ebenfalls verkostet werden. Er stammt aus dem peruanischen Amazonastiefland und wird durch Wildsammlung und in kleinen Hausgärten produziert. Wegen der großen Nachfrage mussten wir nachbestellen – jetzt ist der Aufstrich wieder vorrätig!

Als weiteres Produkt konnte erfrischender Rooibos-Tee probiert werden – „die Sonne Südafrikas im Glas“. Der bekömmliche und mineralstoffreiche Durstlöscher schmeckt heiß oder kalt. Wer diesen Tee trinkt, trägt außerdem dazu bei, dass die Teepflanzen im extrem trockenen Hochland der Kapprovinz den Boden vor Erosion schützen.

Nicht zuletzt dank des schönen Wetters kamen zahlreiche Kundinnen und Kunden, um die präsentierten Produkte zu testen und es ergaben sich angeregte Gespräche.

Noch erfreulicher war die Tatsache, dass es bei vielen nicht beim Probieren blieb, sondern auch eingekauft wurde.

Bio-Röstkaffee aus dem Ursprungsland

Kommerzieller Kaffee wird fast ausschließlich als Rohware von den Anbauländern in die Industriestaaten verkauft. Dadurch bleibt in den Herkunftsländern die Wertschöpfung relativ gering, denn nach der Ernte werden die Bohnen getrocknet, verpackt und exportiert. Geröstet und in Ladenpackungen abgefüllt wird der Kaffee erst bei uns.

Werden die Kaffeebohnen aber im Ursprungsland geröstet, verpackt und fair gehandelt, dann bleibt dort fast dreimal so viel Geld wie bisher. Dadurch entstehen zugleich auch neue Arbeitsplätze und der Lebensstandard steigt.

Deshalb bieten wir ab sofort zwei neue Gepa-Kaffeesorten (Bohnen) an:

Bio Café Aprolma, der in Honduras von einer Frauenkooperative angebaut und weiterverarbeitet wird. Er gilt als der beste Arabica-Kaffee des Landes.

Bio Café Fedecocagua, der in Guatemala von einem jahrzehntelangen Partner angebaut und geröstet wird.

Probieren Sie unsere „Neuen“!

Mangoaktion 2019

Nachdem im vergangenen Jahr wegen nichteuropäischer Bohrfliegen leider die komplette Lieferung von Mangos vernichtet werden musste, wurden im Mai 2019 im Leonberger Eine Welt-Laden wieder Mangos aus Burkina Faso verkauft. Damit unterstützten wir aktiv die seit 1970 bestehende Partnerschaft des Evangelischen Kirchenbezirks Böblingen mit der Evangelischen Kirche in Burkina Faso.

Mit dem Erlös der Mangotage werden jährlich Zuschüsse zu Lehrergehältern und Schulkantinen in 12 evangelischen Grundschulen mit über 3600 Kindern finanziert. Diese Ganztagsschulen tragen wesentlich dazu bei, dass die Kinder später ein selbstbestimmtes Leben führen können.

40 Jahre Leonberger Eine Welt-Laden

Als einer der ersten Weltläden in Süddeutschland wurde am 11. November 1978 in der Zwerchstraße der Leonberger Dritte Welt-Laden gegründet. Dahinter stand eine ökumenische Initiative gemeinsam mit zahlreichen Ehrenamtlichen.
Vor allem in den Achtziger-Jahren überstand der Laden einige Krisen nur durch das große Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
1996 zeigte sich in der Namensänderung vom „Dritte Welt-Laden“ in den „Eine Welt-Laden“ auch eine veränderte Wahrnehmung der Länder des Südens in unserer Gesellschaft.
Im Jahr 2001 wurde die Partnerschaft mit einem Kleinbauernprojekt in Peru ins Leben gerufen. „Pidecafé öko kam als Agendakaffee „Monte Leo“ in den Handel. Ergänzt wurde er 2010 durch die Agenda-Schokolade „Leos Schokoladentraum“.
2002 zog der Laden an den Leonberger Marktplatz um. Durch die zentrale Lage konnten neue Kundenkreise gewonnen werden, zugleich ermöglichten die neuen Räume eine großzügigere Präsentation des Sortiments.
Bei der Mangoaktion des Dekanats Böblingen wirkt der Leonberger Weltladen regelmäßig mit.
In jüngster Vergangenheit führte der Laden eine Reihe von Aktionen durch, oft zusammen mit der Lokalen Agenda. So gab es eine T-Shirt-Aktion und in der Langen Kunstnacht wurden Bilder ausgestellt. Regelmäßig beteiligt sich der Weltladen am Weltladentag im Mai und an der Fairen Woche im September.

Besondere Aktionen zum Jubiläum – „Fair Trade trifft Design“ – machten im November 2018 auf viele hochwertige Waren im Sortiment aufmerksam.
Unter dem Motto „40 Jahre Leonberger Eine Welt-Laden – Fachgeschäft des fairen Handels“ fand am 16. November 2018 im Edith-Stein-Haus das Jubiläumsfest für geladene Gäste statt. Frau Dr. Zundel, die Geschäftsführerin, begrüßte den ersten Bürgermeister Herrn Dr. Vonderheid, Herrn Landtagsabgeordneten Dr. Murschel sowie Mitglieder des Gemeinderats, Vertreterinnen von Weltläden der Umgebung und nicht zuletzt die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zugleich warf Frau Dr. Zundel einen Blick auf die Geschichte des Weltladens, die Situation heute und in der nahen Zukunft.
Herr Dr. Vonderheid überbrachte anschließend die Glückwünsche der Stadt Leonberg.
Dann verwöhnte ein umfangreiches und köstliches Buffet mit Zutaten aus dem
Eine Welt-Laden die Besucherinnen und Besucher.
Danach schilderte Frau Schneider, die zu den Gründerinnen des Ladens gehört und früher Geschäftsführerin war, ihre sehr persönlichen Erinnerungen an schöne, aber auch an schwierige Zeiten des Weltladens.
Ein Dankeschön an alle ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schloss sich an.
Für die eindrucksvolle musikalische Umrahmung des gesamten Abends sorgte die Perkusssiongruppe „Trovoka!“ mit westafrikanischen Rhythmen.