Aktuelles

Unsere Kundinnen und Kunden können von Montag bis Samstag jeweils von 10 bis 14 Uhr sowie Freitagnachmittag von 14 bis 18 Uhr bei uns ohne Termin einkaufen. Bitte tragen Sie dabei eine medizinische Maske oder eine FFP2-Maske und halten Sie den Mindestabstand ein.

Wir danken für Ihr Verständnis und freuen uns auf Ihren Besuch!

Unseren Kundinnen und Kunden wünschen wir alles Gute!

Ihr Team des Weltladens Leonberg

12. bis 24. September 2021

Im Rahmen der Fairen Woche 2021 unter dem Motto „Zukunft fair gestalten – #fairhandeln für Menschenrechte weltweit“ boten wir Ihnen ausgewählte Trockenfrüchte von BioUganda an:

  • Bio-Ananas
  • Bio-Bananen

Über 200 Kleinbauernfamilien ernten den größten Teil ihrer Bio-Ananas und Bio-Bananen für BioUganda. Die Naturland Fair-Zertifizierung garantiert dabei höchste ökologische und soziale Standards. Da bis 2006 nur ein sehr kleiner Teil der Ernte verkauft werden konnte, baute man 2007 eigene Solartrocknungsanlagen. So können mindestens 70 Prozent der Ernte als getrocknete Ananas oder Bananen exportiert werden.

Die Früchte werden schonend ohne Zusatz von Zucker getrocknet, Konservierungsstoffe werden nicht verwendet. Etwa 1,4 kg frische Ananas ergeben so 100 g leckere Trockenfrüchte.

Infos und Bilder unter www.weltpartner.de und www.faire-woche.de

Zusätzlich gab es eine Rabattaktion zur fairen Woche.

Sie erhielten 20% Rabatt auf alle Taschen, Rücksäcke und Körbe

von Freitag 17. bis Samstag 25.September.

Auswirkungen der Pandemie auf die Handelspartner am Beispiel der Gepa

Die Handelspartner der Gepa sind in ihrem Alltag stark eingeschränkt. Sie wissen nicht, wann sie ihre Waren wieder exportieren können. Das zeigt das Beispiel Indien, wo in den letzten Monaten die Infektionszahlen steil angestiegen waren. Davor exportierte Indien sogar im eigenen Land entwickelte Corona-Impfstoffe in stärker von der Pandemie betroffene Staaten. Gründe für die stark steigende Zahl an Infizierten waren Großveranstaltungen im Wahlkampf von Premierminister Modi, religiöse Feste mit Millionen Teilnehmern sowie die neu auftretende Delta-Variante des Virus.

Die Folgen waren ein Zusammenbruch des indischen Gesundheitssystems und Lockdowns in den meisten Städten und Bundesstaaten. Betroffene vor Ort schildern die Lage als äußerst dramatisch und als Albtraum. Viele Wanderarbeiter kehrten in ihre Bundesstaaten zurück, wo sie keine Arbeit fanden, ihre Familien belasteten und zur weiteren Verbreitung des Virus beitrugen.

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Normales Arbeiten, wie auf dem Foto, ist in Indien im Augenblick nicht möglich

(Foto: GEPA – The Fair Trade Company / Christina Morandell)

Nur in kleinen Betrieben konnten Handwerker und ihre Familien weiterarbeiten sowie Angestellte großer Firmen, die von zu Hause ihrem Beruf nachgingen. Da in Indien hergestellte Handwerksprodukte vor allem in den Monaten Juni bis August per Schiff exportiert werden, dürfte sich deren Verschiffung dieses Jahr deutlich verzögern.

Deshalb erhalten die Gepa-Partner Unterstützung durch Hilfsgelder des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit, durch die Gepa  und vor allem durch langfristige Handelsverträge zu fairen Konditionen.

(Quelle: https://www.gepa.de/home/meldungen/ein-jahr-corona.html – 09.06.2021)

Fairer Handel in der Corona-Krise

In vielen Ländern des globalen Südens, in denen die größte Armut herrscht, sind die Folgen der gegenwärtigen Corona-Pandemie stark zu spüren. In zahlreichen Staaten wurden Ausgangssperren verhängt, so dass die Bäuerinnen, Bauern, Handwerkerinnen und Handwerker weder arbeiten noch fertige Produkte exportieren können. Da sie keine finanziellen Reserven aufbauen konnten, sind sie durch die staatlichen Vorsorgemaßnahmen besonders betroffen.

Im Gegensatz zu uns gibt es für sie keine öffentlichen Hilfspakete wie Kurzarbeitergeld oder Finanzhilfen. Die Kleinbetriebe sind oft nicht kreditwürdig oder würden Kredite nur zu Wucherzinsen bekommen. Die Menschen stehen deshalb vor dem Nichts.

Als Folgen drohen Ernährungs- und Versorgungsmängel, oft noch verschärft durch Naturkatastrophen wie Dürre oder Heuschreckenplage.

Desolate Gesundheitssysteme, das Fehlen von Tests, Schutzkleidung, Schutzmasken und fehlende Hygiene-Möglichkeiten gestalten den Kampf gegen das Virus zudem extrem schwierig.

Deshalb versuchen Handelsorganisationen des Fairen Handels den Betroffenen vor Ort durch Soforthilfen, aber vor allem durch die Zusicherung langfristiger Handelsbeziehung eine Perspektive zu geben.

Unterstützen Sie diese Anstrengungen durch Ihren Einkauf in unserem Fachgeschäft!